National-Wohl und Welt-Wohl – Alternativen oder Synergie?

Auf unserem vollen Planeten sind alle Völker und Nationen ökologisch, sozial und ökono­misch intensiv miteinander verbunden. So beeinflusst jedes kg CO2 aus Deutschland die Lebensbedingungen in China – und umgekehrt. Keine Nation ist noch souverän und unab­hängig, keine kann glücklich werden, wenn um sie herum Chaos und Elend herrschen, wenn Pflanzen- und Tierarten systematisch vernichtet werden. Der globale Klimawandel schlägt auch bei dessen Leugnern zu. Jede Nation profitiert von Wohl­ergehen und friedlichen Zuständen im Rest der Welt. Globales Wohlergehen nützt so jedem Staat und seinen Bürgern. Ohne Welt-Wohl kein National-Wohl! Die meisten National­staaten verhalten sich aber immer noch wie Rivalen in einer unzerstörbaren Welt.

COHAB will durch die Einführung von nationalen Ministern für globales Wohlergehen in jede nationale Regierung das Welt-Wohl zu einem neuen Ziel und einer wichtigen Säule für jedes Nationalwohl machen. Diese nationalen Cohabitations-Minister beginnen, die Nationalstaaten zu einem globalen Team für den Aufbau einer zukunftsfähigen Mensch­heit zu formen. So könnten Nationalstaaten zivile globale Entwicklungspro­gramme für ein besseres Zusammenleben der Völker anstelle provokativer („rein defensi­ver“)  nationaler Rüstungsprojekte organisieren, denn internationale Konflikte sind in der vollen Welt militärisch nicht mehr lösbar.