COHAB – Zusammenspiel von National- und Global-Wohl

 Bisheriges Haupthindernis für ein wirksames weltweites Zusammenspiel der Nationen zur Lösung globaler Probleme sind die ca. 200 konkurrierenden nationalen Souveräni­täten, und die damit verbundenen Rivalitäten. Die so hoch geachteten nationalen Souveränitäten sind jedoch Verhaltensmuster aus Zeiten einer leeren Welt mit unabhängigen Staaten, also längst Geschichte, aber die Riva­litä­ten wirken noch.

Für eine Welt mit 11 Mrd. Menschen ist ein neues Zusammenspiel der Nationen für das Wohl der Menschheit erforderlich und möglich. Es muss und kann ohne Verzug begonnen wer­den können und al­len Staaten offen stehen. Mögliche natio­nale Einschränkungen könnten über Erhö­hung des Nationalwohls durch besseres globales Gemein­wohl, sowie durch die souve­räne Entscheidung zur Einsetzung der natio­nalen Cohabitations-Minister überwunden werden. In einer fried­lichen Welt kann es eben allen Menschen besser gehen als in einer zerstrittenen.

Die nationalen Coabitations-Minister treffen sich dann zu COHAB Konferenzen um über das Global-Wohl zu beraten und es zu organisieren – ähnlich wie jetzt schon die nationalen Umweltminister zu Beratungen über den Schutz des Weltklimas. Solche Global-Wohl Kon­ferenzen könnten der Menschheit neue Ziele geben. Sie könnten von den nationalen Global-Wohl Ministern sofort begon­nen werden. Sie sollten  (a) eine Strategie zur kompatiblen Implementierung der 17 SDGs ent­werfen, und (b) mit höchster Priorität eine zur Erhöhung der Bewohnbarkeit der Erde auf 11 Mrd. Menschen. Die Bil­dung einer Weltregierung oder eines Weltparlaments können dann folgen. 

Die COHAB Konferenzen können durch Global-Wohl Fachkonferen­zen ähnlich dem IPCC Prozess, von der Zivilgesellschaft vorbereitet werden.